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FRIEDENSSCHLEIFE |
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Friedensschleife
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Foto: Udo Manshausen
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„In der Liebe, so meinten die Ägypter, sei es nicht möglich, den anderen als tot zu denken; und so zeigten sie (auf ihren Wandmalereien) in ihren Gräbern, wie die Gemahlin des Verstorbenen als ‘Merit’, als ewig Geliebte, auf den für die Außenwelt Toten zutritt und ihm die Tücher der ewigen Vereinigung der Liebe entgegenhält. Wir hören im Tod nicht auf, einander zu suchen, wenn irgend die Liebe Wahrheit besitzt, und Menschen, die unser Leben sind, können nicht sterben.“
Eugen Drewermann
(Eugen Drewermann, Das Markus Evangelium, Bilder von der Erlösung, Zweiter Teil: Mk 9,14 bis 16,20, 4. Aufl., Olten/Freiburg i. Br. 1991, 712)
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Wenn wir jemandem helfen oder etwas Gutes tun wollen und dieser Mensch es grundlegend nicht annehmen kann, antworten wir häufig mit einem nicht zu überhörenden Missmut oder Groll: ‚Dann eben nicht!‘ Ganz anders geschieht es, wenn Jesus seine Jünger aussendet, um das Reich Gottes zu verkündigen, das im göttlichen Frieden gründet: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.“ (1) Das bedeutet, dass der abgelehnte Segen nicht zurückgenommen wird, sondern einfach heimkehrt, von wo er gekommen ist. Ein solches Verständnis ist im Hinblick auf Gott gut vorstellbar. Seine Gnade, seine Barmherzigkeit und der von ihm ausgehende Frieden sind an keine Bedingung geknüpft – außer an den freien Willen des Menschen, der Gottes Angebot aufnimmt oder eben ablehnt. Die Übermittlung eines ‚Schaloms‘ bedeutet, dass es sowohl um das Heil des Einzelnen geht – das Freisein seines Lebensatems entsprechend seiner Individualität – als auch um ein Dasein in der menschlichen Gemeinschaft Gottes, in der die Liebe verwirklicht wird. (2) Daher ist unser Handeln klar vom Tun Gottes unterschieden, wenn wir aktiv unsere Hilfsangebote zurückziehen, da ‚wir‘ nicht im Mittelpunkt stehen können. Hingegen berichten zahlreiche Menschen durch die Jahrhunderte von der anderen Erfahrung, dass Gott sich nicht aufdrängt und Geduld hat, zu warten, bis wir uns ihm öffnen können. Wenn dies geschieht, breitet sich sein Friedensgruß als Nächstenliebe im Sinne der Güte Gottes aus. Ist dies nicht ein verlässlicher Kreislauf, weil wir empfangen, weitergeben und so in unser seelisches Heil hineinfinden?
„Eines Tages, eines Tages, eines Tages
Manchmal liege ich unter dem Mond und dank Gott atme ich. Dann bete ich: ‚Nimm mich nicht so bald.‘ Denn ich bin aus einem Grund hier.
Manchmal ertrinke ich in meinen Tränen, Aber ich lasse mich davon nicht kleinkriegen …
… Ich habe dafür gebetet, dass die Leute davon sprechen, dass wir nicht mehr kämpfen wollen. Dann wird es keine Kriege mehr geben, und unsere Kinder werden spielen …
Eines Tages …“ (3)
U*D*O*-*M*A*N*S*H*A*U*S*E*N
1) Lk 10,5-6; Einheitsübersetzung 2016. 2) Vgl. Eugen Drewermann, Das Matthäusevangelium, Zweiter Teil: Mt 8,1-20,19. Bilder der Erfüllung, Soluthurn/Düsseldorf 1994, 155. 3) One Day, Songwriter: Bruno Mars / Philip Lawrence / Ari Levine / Matthew Miller; Songtext von One Day © WB Music Corp., Bughouse u.a.; aus dem Englischen übersetzt von Udo Manshausen; Musik: https://www.youtube.com/watch?v=RjPpMXMjIj0 ; aufgerufen am 27.1.2026.
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KI-Podcast Meditationsbrief
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Gott wirft keine Bomben
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