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DEPESCHE |
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Depesche
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Foto: Udo Manshausen
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„Im Alleinsein erwacht der in das Gewebe der Gemeinschaftsbezüge verflochtene Mensch zum Bewusstsein seiner Person. Er wird der eigenen Mitte inne, welche jeweils auch die Mitte der Welt ist – der eigentlichen Welt; nicht der bloßen Summe der vorhandenen Dinge, sondern des ‚Daseins’, worin die Dinge durch die jeweilige Person gelebt, erkannt und verantwortet werden … Er erfährt die eigene Einmaligkeit, Unvertretbarkeit und Unverdrängbarkeit.“
Romano Guardini
(Romano Guardini (1885-1968, Religionsphilosoph und Theologe), Freiheit, Gnade, Schicksal. Drei Kapitel zur Deutung des Daseins, 5. Auflage, München 1948, 49)
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Die Pfarrerin Veronika Ullmann beschreibt treffend eine Lebenswirklichkeit, die uns in einen bedrückenden Wartezustand versetzt, da „eine Entscheidung nicht fällt, die ich doch so dringend brauche, dass Worte …, die einen nächsten Schritt ermöglichen“ (1), noch nicht eingetroffen sind. Sie vertraut auf Gott, der uns hilft, diese Situationen auszuhalten, und ermutigt, dennoch weitere Schritte zu wagen. (2) Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht auf Menschen treffen, die uns mitteilen: ‚Ich warte so dringend auf …‘ Je unruhiger wir werden, desto dringender warten wir auf Eilbotschaften und Eilentscheidungen. Das ist allzu verständlich. Meist als Kapitulation zu verstehen, hören wir hier und da die Botschaft: ‚Diesem oder jenem kann nur noch eine göttliche Eingebung helfen.‘ Manchmal sagt jemand vertrauensvoll: ‚Komm, wir beten miteinander.‘ Wir können in einem existenziellen Brainstorming einmal Worten – von Menschen oder von Gott selbst – nachspüren, die uns wirklich weiterhelfen. Welche Worte sollen bei uns ‚eintreffen‘, welche Depeschen sollen uns erreichen? Eine göttliche Nachricht, die bei mir häufig eintrifft – in der Meditation, beim Lesen, im Nachdenken –, lautet: ‚Udo, Du wirst nicht untergehen, habe Vertrauen.‘ Gerne möchte ich dieser Botschaft Glauben schenken, und ich beginne mit Gott ein Gespräch darüber. Dabei fallen mir häufig die Worte zu: ‚Was können Menschen mir ‚letztlich‘ schon antun!‘ (3) Allmählich werde ich ruhiger – je mehr ich den Menschen ihre Macht über mich entziehe – und ich betrete die Sphäre innerer Freiheit. ‚Ich bin frei!‘ – das ist die Depesche, die ich am meisten erwarte, damit mein Atem, verbunden mit Gott, wieder fließen kann.
"Du machst mich frei von kranker Religion, von Angst und Menschenfurcht. Du machst mich frei von meiner Illusion, von meiner Lebensflucht.
Du machst mich frei zu staunen, wie ein Kind, das aus Vertrauen lebt. Du machst mich frei zu tanzen, wie der Wind, von Deinem Geist bewegt.
Das ist die Freiheit der Kinder Gottes. Das ist die Freiheit, die Du uns gibst. Das ist die Freiheit der Kinder Gottes. So ist die Freiheit, weil Du uns liebst ..." (4)
Albert Frey
U*D*O*-*M*A*N*S*H*A*U*S*E*N
(1) Veronika Ullmann, Herrnhuter Losungen, hrsg. v. d. Ev. Brüder-Unität im Friedrich Reinhardt Verlag Lörrach/Basel, Donnerstag, 4.9.2025. (2) Vgl. ebd. (3) Anlehnung an Ps 118,6: „Der HERR ist für mich, ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir antun?“; Einheitsübersetzung 2016. (4) Albert Frey, Freiheit der Kinder Gottes; Text: https://lyricstranslate.com/de/albert-frey-freiheit-der-kinder-gottes-lyrics.html ; Musik: https://www.youtube.com/watch?v=JNeMtCzYlSQ&list=RDJNeMtCzYlSQ&start_radio=1 , aufgerufen 4.9.2025.
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KI-Podcast Meditationsbrief
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