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Foto: Udo Manshausen

 

„Andere werden bei den Menschen für groß gehalten werden, von dir aber wird man schweigen. Anderen wird dieses oder jenes Geschäft anvertraut werden, dich aber wird man zu allem untauglich erklären. Deine Natur wird sich öfters darüber betrüben, aber es ist schon etwas Großes, wenn du es stillschweigend überträgst.“

Thomas von Kempen

(
Thomas von Kempen, Nachfolge Christi, übersetzt von Pfr. Joseph Stark, Feldkirch 1799, 3. Buch, Kap. 49, Nr. 5, 94)

 

Mit dem Begriff ‚erfolgreich’ wird der ‚gute Ausgang’ eines Geschehens bezeichnet. Zuvor wurde ein genehmes Ziel erspäht, dem wir dann vollendend nachgefolgt sind. (1)
Hervorzuheben sind die zahlreichen Jurys und die ‚allgemein anerkannten Lebensausrichtungen’, die vorgeben, was als Erfolg anzusehen ist und was nicht. Angesichts dieser Wirklichkeiten ist es dennoch vorstellbar, dass wir ganz persönlich für uns selbst ‚ergebnisreich’ sind, ohne den anerkannt öffentlichen Erfolg zu haben, der als solcher deklariert worden ist.
Es scheint doch geeigneter zu sein, dem zu folgen, was im Herzen einem guten Sinn entspricht und somit ganz und gar mit dem eigenen Wesen verbunden ist. Und obwohl der Einzelne darum weiß, dass der Ausdruck jedweden Seins alsbald verblühen wird, so ereignet sich dennoch gerade in den Augenblicken ein vollendetes Genießen, in denen wir uns nicht mit den anderen vergleichen.

„Mein Herr und mein Gott! Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Ich sehe den Weg nicht, der vor mir liegt. Ich weiß nicht sicher, wohin er führt. Auch kenne ich mich im Grunde selbst nicht recht. Und obwohl ich glaube, Deinem Willen zu entsprechen, bedeutet das noch nicht, dass ich ihn tatsächlich erfülle. Ich glaube aber, dass das Verlangen, Dir zu gefallen, Dir im Grunde wohlgefällig ist. Ich hoffe, dass ich in allem, was ich tue, diesem Verlangen treu bleibe. Ich hoffe, dass ich niemals etwas tun werde, das außerhalb dieses Verlangens liegt. Wenn ich so handle, weiß ich, dass Du mich auf dem rechten Weg führen wirst, auch wenn ich ihn gar nicht kenne. Deshalb will ich mein Vertrauen jederzeit auf Dich setzen, obwohl es mich zuweilen dünkt, verloren zu sein und im Schatten des Todes zu weilen. Ich will mich nicht fürchten, denn Du bist ja bei mir, und inmitten der Gefahren, die auf mich andrängen, verlässt du mich nicht.“ (2)

Thomas Merton


(1) Vgl. Duden, Das Herkunftswörterbuch, 3. Aufl., Mannheim 2001, 230.
(2) Thomas Merton, Meditationen eines Einsiedlers, Über den Sinn von Meditation und Einsamkeit, Solothurn und Düsseldorf 1995, 4. Aufl., 114.

 

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